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29. Oktober 2016 um 16:00

Reverse Übung für Basketball

Im Basketball geht es zwar hauptsächlich darum den Korb zu treffen, aber es werden ebenso harte Zweikämpfe geführt, die dazu dienen in eine möglichst gute Wurfposition zu kommen. Die folgende Übung dient der Ganzkörperkräftigung.

Reverse Butterfly – die Hintergründe

Die nachfolgend beschriebene Übung ist nicht wirklich typisch für das Basketballtraining. Sie ist weder für die Taktik, noch für die Wurftechnik gedacht. Sie dient der Ganzkörperstabilisation bzw. der Fitness eines jeden Basketballspielers.

Insbesondere dient diese Trainingsübung der Stärkung der oberen Rückenmuskulatur.

Übungsablauf des Butterfly Reverse

reverse_butterfly
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Der Übungsablauf scheint im ersten Moment komplex, ist jedoch verbal nicht viel kürzer und kompakter zu gestalten. Vielleicht hilft auch die Ansicht des Bildes, um sich einen klaren Überblick dessen, was zu tun ist zu verschaffen.

Der Übende liegt auf dem Rücken auf einem Pezziball. Die davor platzierten Füße stehen im 90° Winkel. Es werden die Muskeln von Bauch und Po angespannt und somit die Hüfte gestreckt. Der beanspruchte Arm wird so weit es geht nach oben gestreckt. Dadurch kommt es zu einer Dehnung im Rücken. Der zweite Arm sollte im Ellenbogen gebeugt werden und drückt den ball somit nach unten.

Dauer/ Intensität:

3 x 10 Wiederholungen
mit dem rechten und anschließend mit dem linken Arm
Pause: ca. 30 Sekunden

12. September 2016 um 18:00

Sinnvolle Ergänzung für das Training – Die Supermanübung

Im Basketball ist für ein erfolgreiches Spiel nicht nur der gefühlvolle Korbwurf entscheidend. Wichtig ist der Weg bis zur optimalen Position und dieser ist auch von Faktoren, wie Athletik und optimaler Koordination abhängig. Die im folgenden vorgestellte Trainingsübung integriert beide Aspekte in den Trainingsbetrieb.

Superman ins Basketballtraining integrieren

supermann
Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Supermanübung wird in nahezu jeder Sportart, insbesondere bei Athletischen Sportarten, wie Turnen oder im Kraftsport angewendet. Bei der Übung wird der ganze Körper beansprucht. Dies impliziert insbesondere die Muskulatur des Bauchs, des Gesäßes und der Arme. Eine sehr sinnvolle Ergänzung stellen Laufgewichte dar. Diese können sowohl an den Armen als auch an den Beinen befestigt werden.

Das Positive an diesen Trainingsgeräten ist es, dass diese so eingesetzt werden können, dass sie die spezifischen Muskelgruppen trainieren, die gerade am wichtigsten sind. Superman ist eine Eigengewichtsübung, die durch Fremdgewichte optimiert werden kann.

Und so wird sie ausgeübt die Superman Übung

Der Ausführende befindet sich auf einer Matte im Vierfüßlerstand. Gleichzeitig wird ein Arm und ein Bein (jeweils auf der gegenüberliegenden Seite) vom Körper weg nach oben bewegt. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass eine stabile Körperhaltung beibehalten wird.

Intensität:

3 x 12 Wiederholungen

Im Anschluss an diese Wiederholungszahl kann die Übung mit den auf der gegenüberliegenden Seite befindlichen Armen und Beinen fortgesetzt werden.

VARIANTEN.

Leichter: zunächst nur ein Arm und dann ein Bein vom Körper wegbewegen
Schwerer: Bewegungsfrequenz erhöhen

Kategorie: Krafttraining – Autor: kd
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2. August 2016 um 11:43

Stabiliationsübung für Basketball mit dem Balance Pad

Beim Basketball ist nicht nur Sprungkraft und Wurfpräzision gefragt. Allein die Zweikämpfe, das ständige Wechselspiel aus Abwehr und Angriff erfordern enorme konditionelle Fähigkeiten. Ein weiterer Aspekt beim Grundlagentraining ist mit dem Thema der Koordination gegeben. Oft wird dieses vernachlässigt, jedoch lässt sich ein Krafttraining sehr leicht mit einem Konditionstraining verbinden.

Vorteil Balance Pad – die Standwaage mit Basketball und Koordination verbinden

Die Übung “Standwaage” kann bei allen Sportarten zur Kräftigung der Muskulatur eingesetzt werden. Sie bietet sich im Grundlagentraining an, kann aber ebenso spezifisch abgewandelt werden, sodass sie auf verschiedenste Trainingsaspekte angewendet werden kann. Einer der Hauptgründe, warum sie so häufig zum Einsatz kommt ist, dass sie sowohl auf konditionelle, als auch auf koordinative Aspekte des Trainingsbetriebs eingeht.

Durch den zusätzlichen Einsatz des Balance Pad wird die Übung gezielt anspruchsvoller gestaltet. Jede Bewegung ist einen Tick komplizierter, da der Schaumstoff im Pad bei dieser mitbewegt wird und eine kleine Ausweichbewegung geschehen muss, um weiterhin das Gleichgewicht halten zu können. Generell kommt sämtlichen koordinativen Aspekten eine größere Rolle zu.

Übungsablauf

standwaage_vorn

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Bei der Standwaage steht der Sportler zu Beginn in neutraler Stellung auf seinem Standbein. Zunächst befinden sich die Arme ausgestreckt neben dem Körper.

Im nächsten Schritt wird der Kopf und somit der gesamte Oberkörper nach unten bewegt. Das Schwungbein wird nach hinten bewegt. Die optimale Position ist dann erreicht, wenn Kopf, Rumpf und Schwungbein eine Linie bilden. Bei Betrachtung des Sportlers von vorn ergibt sich im Übrigen eine T-Form, wenn die Übung perfekt ausgeübt wird.

Das Ziel der Standwaage ist die Stabilisation des gesamten Körpers, dessen Kräftigung und Dehnung. Je nach Leistungsstand kann die Übung durch gezieltes “anhalten” während des Bewegungsablaufs erschwert werden. Das Balance Board macht die ganze Sache koordinativ sehr anspruchsvoll.

• Durchführung: 3 x
• Anzahl Wiederholungen: 10 x
• Pausen: ca. 30 Sekunden

27. Juni 2016 um 14:51

Balance Pad – eine gute Möglichkeit das Basketballtraining zu unterstützen

Basketball ist ein Ganzkörpersport. Neben der Präzision der Bewegungsausführung bei jedem Wurf ist ebenso ein stabiler Körper gefragt, der sich bei Zweikämpfen wehrt, schnelle Sprints durchführt und über eine möglichst große Sprungkraft verfügt. Mit Hilfe der hier gezeigten Übung, die insbesondere auf dem Balance Pad große Erfolge zeigt, wird der Körper stabilisiert und die Gelenke werden gestärkt.

Die Imitation eines Laufschritts – speziell für das Basketballtraining

Bei der folgenden Übung wird ein Laufschritt imitiert und gezielt im Laufe der Bewegung unterbrochen. Der Körper wird sozusagen gezwungen nicht seinen gewohnten Bewegungsweg fortzusetzen und wird dadurch an einer ungewohnten Stelle belastet. Die Übung wird stets im Einbeinstand durchgeführt, sodass das Thema Koordination bereits von vorn herein wichtig wird.

Erschwerend soll die Übung (zumindest bei Fortgeschrittenen) auf dem Balance Pad durchgeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass der Stand auf dem Bein nochmals erschwert wird und der Körper der Bewegung Schaummasse des Pads, die sich in Folge der Bewegung des Körpers ebenso bewegt entgegenwirken muss. Durch diese gezielten zusätzlichen Reize wird neben der Kondition und der Ausdauer auch die Koordination geschult.

Ablauf der Übung

Balance_pad_laufschritt vorn

In der Ausgangsstellung befindet sich der Sportler in einbeinigem Stand auf einem Balance Pad. Sollte es sich um einen blutigen Anfänger handeln, ist es natürlich auch möglich das Balance Pad später erst einzubauen. Um den Laufschritt zu imitieren, erfolgt nun eine dynamische Bewegung des Beines nach vorn. Das Standbein bleibt weiterhin auf der gleichen Stelle.

Das bewegte Bein, auch als Schwungbein bezeichnet, führt die Bewegung eines raumgreifenden Schrittes aus. Die Bewegung endet schließlich beim angehobenen Knie vor der Hüfte. Der Start war an der tiefen Ferse hinten.

Ein wichtiger Aspekt ist auch eine Gegenbewegung. Diese wird durch den Gegenarm ausgelöst, welcher bei leicht nach vorn gelehntem Oberkörper mitwandert.

• Durchführung: 3 x
• Anzahl Wiederholungen: 10 x
• Pausen: ca. 30 Sekunden

Gezielte Reizsetzung ist das Stichwort, um die Übung effektiv zu variieren. Um das Sprunggelenk weiteren Reizen auszusetzen, um dessen Muskulatur zu stärken, kann die Bewegung an immer wieder variierenden Punkten unterbrochen werden.

Kategorie: Krafttraining – Autor: kd

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6. Februar 2016 um 12:39

Was passiert in 60 Sekunden Spielzeit?

Kurze Antritte, plötzliche Stoppbewegungen – die Sportart Basketball ist durch häufige Intensitätswechsel gekennzeichnet. In einer Minute kann viel passieren. Eine Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:

• eine Laufstrecke liegt zwischen von 85 – 100 Meter
• 7 Tempowechsel
• 9 Richtungswechsel
• 3 Ballannahmen und 2 Ballabgaben
• 0.8 Dribblings
• 2 – 3 submaximale bis maximale Sprünge
• 0.4 Korbwürfe

Rechnet man insbesondere die Laufstrecke auf 40 Minuten aktive Spielzeit hoch, summiert sich eine Laufdistanz von 4 – 8 Kilometern.

Die fleißige Biene, der Flügelspieler!

Das Laufpensum gestaltet sich sehr positionsspezifisch. Center, die sich überwiegend unter dem Korb bewegen und selten an Tempogegenstößen beteiligen, laufen ca. einen Kilometer weniger als Flügelspieler. Die Laufwege von Flügelspielern liegen bei einem Basketballspiel zwischen 4,7 und 7,5 Kilometern. Die folgende Grafik veranschaulicht den Unterschied zu anderen Positionen:

basketball_spiel_laufstrecken

Laut einer Studie von McInnes et al. (1995 / 2003) lassen sich die Laufleistungen eines Basketballers in einem Spiel wie folgt unterteilen:

• 35 % Stehen oder Gehen
• 30 % sind Schiebebewegungen, mit niedriger (ca. 50 %), mittlerer und hoher (30 bzw. 20 %) Intensität
• 23 % Laufen bei mittlerer Geschwindigkeit mit mäßiger Intensität
• 8 % Sprints

Den Rest bilden mit 3 % Sprünge.

Belastungscharakteristik im Basketball

Hochintensive und intensive Belastungen nehmen ca. 15 % der Gesamtbewegungszeit ein und wechseln sich mit mittleren Belastungen ab. Die Dauer der intensiven Phasen beträgt 5 bis 15 Sekunden. In der anschließenden relativen Erholungszeit zwischen 20 und 30 s finden Bewegungen mit mittleren Intensitäten statt.

Die Gesamtlaufstrecke ist positionsabhängig. Die Anteile der Belastungsintensitätsstufen (intensiv, mittel und schwach) sind dagegen nicht von Spielpositionen abhängig und gliedern sich für alle Spieler annähernd gleich auf.

Quelle: Ruhr Uni Bochum

http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/spomedial/content/e866/e2442/e12729/e12752/e12754/e12851/index_ger.html

6. Januar 2016 um 11:09

Schiedsrichterentscheidungen verstehen

Wie oft gelangt man als Spieler, Trainer oder Fan in die Situation, in der eine Schiedsrichterentscheidung nicht mehr nachzuvollziehen ist. Der daraus resultierende Ärger ist in den meisten Fällen stark von der eigenen subjektiven Empfindung abhängig.

basketball_schiedsrichter_entscheidungen

Zu einer objektiveren Beurteilung gelangt man, wenn man versucht, das Verhalten eines Schiedsrichters zu verstehen. Eine gute Hilfestellung gibt das Modell des persönlichen Anforderungsprofils eines Schiedsrichters. Eine Vielzahl der Schiedsrichter wird nach diesem geschult und ausgebildet.

Im Folgenden sind einige der wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten eines Basketball-Schiedsrichters zusammengefasst:

1. Integrität
Oberste Maxime eines Schiedsrichters im Basketball muss es sein, unparteiisch und ehrlich zu entscheiden. Es nützt nichts, seine Entscheidungen von Trainern, Spielern oder Spielsituationen abhängig zu machen. Ein in diesem Zusammenhang einfache Regel hat sich bis heute bewährt: „Pfeife nur, was Du siehst“.

2. Entschlossenheit
Ein Basketball-Schiedsrichter muss sich in seinen Entscheidungen entschlossen zeigen. Schnelle, klare Entscheidungen sind der Schlüssel für eine gute Schiedsrichterleistung. Allerdings kann es in bestimmten Situationen notwendig sein, das Spielgeschehen ein paar Sekunden zu verarbeiten. In diesem Moment muss ein Schiedsrichter viel Fingerspitzengefühl beweisen. Er darf nur so viel Zeit verstreichen lassen, wie es ein sicherer Eindruck zulässt. Eine zu lange Pause könnte den Spieler Unsicherheit vermitteln.

3. Gelassenheit
Basketball ist ein sehr schneller Sport. Gerade in den letzten Sekunden oder Minuten können sich Spiel entscheiden. Logisch, dass in solchen Momenten die Emotionen aller Spielbeteiligten mitunter „hochkochen“ können. Ein Schiedsrichter muss sich demgegenüber unbeeindruckt zeigen und der ruhende Pol in hitzigen Situationen sein. Die Ruhe hängt natürlich stark mit dem inneren Zutun in sein eigenes Handeln zusammen. Angst vor Fehlern oder eine Art „Es allen Recht machen zu wollen“- Mentalität wird nicht dazu führen, auf dem Spielfeld Gelassenheit auszustrahlen.

4. Harmonie
Eine von vielen unterschätzte Eigenschaft, die aber gute Basketball-Schiedsrichter im Besonderen auszeichnet: Harmonie – zwischen sich den Spielern, Trainern und gegeben falls auch dem Publikum. Im Grunde genommen bezeichnet diese Eigenschaft nichts anderes, als die wirkungsvolle Kommunikation mit seiner sozialen Umgebung. Eine gute Kommunikation zwischen Schiedsrichtergespann, Trainern und Spielern steigert die Akzeptanz der eigenen Entscheidungen – das Hinterfragen von selbigen nimmt dadurch deutlich ab.

5. Urteilsvermögen
Ein gutes Urteilsvermögen wächst nicht über Nacht. Basis ist ohne Frage ein umfassendes Regelwissen. Desweiteren ist eine hohe Konzentration und das günstige Zustandekommen von anderen persönlichen Eigenschaften eines Schiedsrichters dafür wichtig – wie beispielsweise Gelassenheit und Harmonie.

6. Selbstsicherheit
Die Selbstsicherheit ist in jedem Sport Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Handeln. Die Selbstsicherheit eines Schiedsrichters greift noch weiter. Denn diese strahlt aus und übt dadurch auch Einfluss auf die anderen persönlichen Eigenschaften eines Schiedsrichters aus. Zudem kann selbst eine Fehlentscheidung gefällt werden, ohne Unruhe aufkommen zu lassen. Spielsportarten sind immer abhängig von Konzessionsentscheidungen. Fehler auch von Basketball-Schiedsrichtern gehören dazu.

7. Motivation
Wie bei jedem anderen Sportler so ist auch die Motivation bei einem Schiedsrichter das Erfolgsrezept. Nicht nur im Spiel selbst führt eine höhere Motivation zu höherem Engagement und einer gesteigerten Konzentrationsleistung. Auch neben dem Spiel, beim Training der eigenen Fähigkeiten ist eine höhere Motivation ein Garant für bessere Trainingsergebnisse.

Jeder Trainer sollte sich in einen Schiedsrichter hineinversetzen können. Je besser er das kann, umso leichter wird es ihm fallen, die getroffenen Entscheidungen zu verstehen. Ziel muss es sein, einen guten Draht und damit eine gute Kommunikationsebene zum Schiedsrichtergespann aufzubauen, um in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.

1. Oktober 2015 um 14:05

Koordinationstraining beim Basketball durch allgemeine und spezielle Übungen

Die Koordination ist generell die Grundlage für den korrekten Ablauf von Bewegungen. Für Sportler und insbesondere für Basketballer ist sie ganz besonders wichtig, denn Basketball ist geprägt von einer Vielzahl von Bewegungsabläufen. Im Koordinationstraining für Basketball sind Übungen für die allgemeine und die basketballspezifische Koordination enthalten.

Allgemeine Koordination gehört zur Grundausbildung

Im Basketball gibt es zahlreiche Bewegungsabläufe. Wie effektiv und in welcher Qualität diese erfolgen, hängt vom Niveau der Koordination ab. Eine gute Koordination beim Dribbling und bei jeder anderen basketballspezifischen Bewegung hängt zunächst einmal von der allgemeinen Grundkoordination des Spielers ab. Es ist daher sinnvoll in das Koordinationstraining für Basketball Übungen einfließen zu lassen, mit denen die allgemeine Koordination des Spielers gefördert wird. Dazu gehört zum Beispiel das Seilspringen. Die allgemeine Koordination kann auch sehr gut durch das zusätzliche Ausüben anderer Sportarten ausgebildet werden.

Basketballspezifische Koordination für die Basketballmoves

Erst durch eine gute Ausbildung der basketballspezifischen Koordination erhält der Spieler endgültige die perfekten Grundlagen dazu, effektive Dribblings oder präzise Sprungwürfe auszuführen. Bei der sportspezifischen Koordination ist es sinnvoll mit dem Koordinationstraining Basketball mit Übungen erst dann zu beginnen, wenn die genauen Bewegungsläufe genau veranschaulicht wurden. Das kann durch Videos oder das Vormachen einzelner Bewegungsabläufe durch den Trainer erfolgen. Erst dann sollten die Spieler die Bewegungsabläufe und deren genau Koordination nachmachen und durch ständige Wiederholung einüben. Beim Basketball sind alle Bewegungen und Techniken sehr komplex. Daher führen alle Koordinationsübungen nur durch ständige Wiederholung und dem notwendigen Trainingsfleiß dazu, dass später im Spiel flüssige und effektive Bewegungen den Spieler zum Erfolg führen.

Kategorie: Koordination – Autor: kd

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23. September 2015 um 14:04

Konditionstraining als Drill

Beim Basketball spielt eine gute Kondition eine große Rolle. Im Konditionstraining müssen dazu verschiedene Fähigkeiten erworben und verbessert werden. In einem Konditions Drill können verschiedene Fertigkeitsanforderungen kombiniert werden und in einer Übungseinheit – dem Drill – trainiert werden.

Drill zum intensiven Training

Drills sind eine bestimmte Trainingsmethode, bei der gleich mehrere Trainingskomponenten miteinander verbunden werden. Die Spieler können so ein einer Übungseinheit gleich mehrere wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten intensiv trainieren. So kann beim Konditions Drill beispielsweise aerobe und anaerobe Kondition zusammen mit der Individualtechnik der Spieler trainiert werden. Meist wird dabei ein intensives Intervalltraining bevorzugt. Dabei erfolgt nach einer festgelegten Belastungszeit eine ebenfalls zeitlich begrenzte Pausenzeit. Wird etwa eine Belastungszeit von 30 Sekunden mit einer Pausenzeit von 90 Sekunden kombiniert, dient der Drill zur Steigerung der aeroben und anaeroben Kondition. Bei einer kürzeren Pausenzeit würde sich die energetische Ausbelastung steigern lassen.

Drill in Wettkampfform

Beim Konditionstraining werden grundsätzlich immer mehrere Fertigkeiten aus den Bereichen Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainiert. Beim Drill werden immer gleich mehrere Fertigkeiten kombiniert und eingeübt. Daher kann und sollte ein Konditions Drill möglichst als Wettkampf ausgeführt werden. Dabei kann der Drill entweder als Wettkampf gegen die Zeit oder als Wettkampf einzelner Spieler oder Spielergruppen gegeneinander erfolgen. Pausierende Spieler können ebenfalls in den Wettkampf mit einbezogen werden, indem sie die gerade agierenden Spieler anfeuern. So kann gleichzeitig mit dem Konditionstraining auch der Mannschaftszusammenhalt gefördert werden. Damit ein Drill für die Spieler nicht ganz so langweilig wird, ist es immer sinnvoll neben dem Konditionstraining weitere Fertigkeitsanforderungen in die Übungen einzubauen.

Kategorie: Kondition – Autor: kd

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16. September 2015 um 14:02

Fastbreak Übungen beim Basketball

Der Fastbreak ist ein schneller Gegenangriff nach der Balleroberung. Mit einem Fastbreak soll das Spielfeld möglichst schnell überwunden werden, um dem eigenen Team zu einem Treffer zu verhelfen. Damit das Team beim Spiel alle sich bietenden Chancen nutzen kann, lohnt es sich, die Grundlagen für den Fastbreak beim Basketball durch Übungen zu trainieren.

Fastbreak – die richtige Taktik für schnelle Spieler

Ein Fastbreak beginnt immer aus dem laufenden Spiel heraus. Dabei geht es vornehmlich darum, blitzschnell aus der Verteidigung heraus in den Angriff umzuschalten und der eigenen Mannschaft dabei eine Wurfchance zu ermöglichen, die möglichst mit einem Treffer endet. Das bedeutet, das Spielfeld muss möglichst schnell überwunden werden, um den Gegner mit dem Fastbreak zu überraschen. Deshalb sind zur Verbesserung des Fastbreak beim Basketball Übungen zum Training der Schnelligkeit von größter Wichtigkeit. Doch nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch die Kondition muss beim Fastbreak stimmen. Schnelligkeits- und Konditionstraining sind daher die Grundlagen zur Vervollkommnung der Fastbreaktaktik.

Ein gelungener Fastbreak erfordert viel Technik

Zu einem gelungenen Fastbreak gehören nicht nur Schnelligkeit und Kondition. Der Fastbreak beginnt meist nach einem Rebound. Neben dem Reboundtraining gehören zum Training des Fastbreak beim Basketball auch Übungen mit denen der Outlet Pass sowie verschiedene Passkombinationen, das schnelle Dribbling und auch die verschiedenen Laufwege beim Fastbreak eingeübt werden. Vor allem die Laufwege beim Fastbreak müssen von den Spielern verinnerlicht werden, damit der Schnellangriff ohne Überlegung erfolgen kann, sobald sich dazu eine Gelegenheit ergibt. Die Laufwege sollten daher von der gesamten Mannschaft beim Training immer wieder durchlaufen werden. Bis eine Mannschaft eine wirkliche Perfektion beim Fastbreak entwickelt, braucht es also Zeit.

Kategorie: Zusammenspiel – Autor: kd

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9. September 2015 um 14:01

Entwicklung der Bewegungsvorstellung

Im Basketball müssen zahlreiche Techniken und Bewegungsabläufe trainiert werden, denn Basketball ist eine überaus komplexe Sportart. Das Training besteht daher aus zahlreichen Einzelkomponenten. Neben einem physischen Grundlagentraining gehören auch das mentale Training und insbesondere eben das Erlernen der vielen verschiedenen Techniken und Bewegungsabläufe dazu. Damit die Spieler diese erlernen und trainieren können bedarf es einer guten Entwicklung der Bewegungsvorstellung. Das bedeutet, die Spieler müssen in der Lage sein, ihre Eigenmotorik wahrzunehmen und sich diese selbst bewusst zu machen.

Ohne Wahrnehmung der Eigenmotorik ist kein Trainingserfolg möglich

Jedes Training erfolgt mit dem Ziel bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlernen und diese soweit zu vervollkommnen und zu perfektionieren, dass damit der größtmögliche Erfolg erzielt werden kann. Nach dieser Prämisse erfolgt selbstverständlich auch jedes Basketballtraining. Bewegungsabläufe und Techniken können jedoch nur erlernt werden, wenn der Spieler dazu in der Lage ist, sich diese in jeder Einzelheit bewusst zu werden und so ein Gespür dafür zu entwickeln, richtige und falsche Abläufe zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Dazu ist die Entwicklung der Bewegungsvorstellung notwendig. Zur Bewegungsvorstellung gehört eine gezielte Aufmerksamkeitslenkung sowie die Fähigkeit, die Wahrnehmung der eigenen Bewegungen objektiv beurteilen und klassifizieren zu können.

Faktoren bei der Bewegungswahrnehmung

Grundsätzlich ist die Bewegungsvorstellung von drei Faktoren abhängig: der Raumkomponente, der Kraft- oder Anstrengungskomponente und der Zeitkomponente. Stimmt die Raumkomponente nicht bei der eigenen Bewegungsvorstellung, kommt es zu räumlichen Fehleinschätzungen, die beim Basketball beispielsweise Fehlpässe zur Folge hätten. So wie die Raumkomponente können sich auch die anderen Faktoren negativ auf die Bewegungsvorstellung auswirken und Fehleinschätzungen hervorrufen. Daher ist die Entwicklung der Bewegungsvorstellung für jeden Basketballer wichtig.

Kategorie: Mentales Training – Autor: kd

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