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6. Januar 2016 um 11:09

Schiedsrichterentscheidungen verstehen

Wie oft gelangt man als Spieler, Trainer oder Fan in die Situation, in der eine Schiedsrichterentscheidung nicht mehr nachzuvollziehen ist. Der daraus resultierende Ärger ist in den meisten Fällen stark von der eigenen subjektiven Empfindung abhängig.

basketball_schiedsrichter_entscheidungen

Zu einer objektiveren Beurteilung gelangt man, wenn man versucht, das Verhalten eines Schiedsrichters zu verstehen. Eine gute Hilfestellung gibt das Modell des persönlichen Anforderungsprofils eines Schiedsrichters. Eine Vielzahl der Schiedsrichter wird nach diesem geschult und ausgebildet.

Im Folgenden sind einige der wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten eines Basketball-Schiedsrichters zusammengefasst:

1. Integrität
Oberste Maxime eines Schiedsrichters im Basketball muss es sein, unparteiisch und ehrlich zu entscheiden. Es nützt nichts, seine Entscheidungen von Trainern, Spielern oder Spielsituationen abhängig zu machen. Ein in diesem Zusammenhang einfache Regel hat sich bis heute bewährt: „Pfeife nur, was Du siehst“.

2. Entschlossenheit
Ein Basketball-Schiedsrichter muss sich in seinen Entscheidungen entschlossen zeigen. Schnelle, klare Entscheidungen sind der Schlüssel für eine gute Schiedsrichterleistung. Allerdings kann es in bestimmten Situationen notwendig sein, das Spielgeschehen ein paar Sekunden zu verarbeiten. In diesem Moment muss ein Schiedsrichter viel Fingerspitzengefühl beweisen. Er darf nur so viel Zeit verstreichen lassen, wie es ein sicherer Eindruck zulässt. Eine zu lange Pause könnte den Spieler Unsicherheit vermitteln.

3. Gelassenheit
Basketball ist ein sehr schneller Sport. Gerade in den letzten Sekunden oder Minuten können sich Spiel entscheiden. Logisch, dass in solchen Momenten die Emotionen aller Spielbeteiligten mitunter „hochkochen“ können. Ein Schiedsrichter muss sich demgegenüber unbeeindruckt zeigen und der ruhende Pol in hitzigen Situationen sein. Die Ruhe hängt natürlich stark mit dem inneren Zutun in sein eigenes Handeln zusammen. Angst vor Fehlern oder eine Art „Es allen Recht machen zu wollen“- Mentalität wird nicht dazu führen, auf dem Spielfeld Gelassenheit auszustrahlen.

4. Harmonie
Eine von vielen unterschätzte Eigenschaft, die aber gute Basketball-Schiedsrichter im Besonderen auszeichnet: Harmonie – zwischen sich den Spielern, Trainern und gegeben falls auch dem Publikum. Im Grunde genommen bezeichnet diese Eigenschaft nichts anderes, als die wirkungsvolle Kommunikation mit seiner sozialen Umgebung. Eine gute Kommunikation zwischen Schiedsrichtergespann, Trainern und Spielern steigert die Akzeptanz der eigenen Entscheidungen – das Hinterfragen von selbigen nimmt dadurch deutlich ab.

5. Urteilsvermögen
Ein gutes Urteilsvermögen wächst nicht über Nacht. Basis ist ohne Frage ein umfassendes Regelwissen. Desweiteren ist eine hohe Konzentration und das günstige Zustandekommen von anderen persönlichen Eigenschaften eines Schiedsrichters dafür wichtig – wie beispielsweise Gelassenheit und Harmonie.

6. Selbstsicherheit
Die Selbstsicherheit ist in jedem Sport Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Handeln. Die Selbstsicherheit eines Schiedsrichters greift noch weiter. Denn diese strahlt aus und übt dadurch auch Einfluss auf die anderen persönlichen Eigenschaften eines Schiedsrichters aus. Zudem kann selbst eine Fehlentscheidung gefällt werden, ohne Unruhe aufkommen zu lassen. Spielsportarten sind immer abhängig von Konzessionsentscheidungen. Fehler auch von Basketball-Schiedsrichtern gehören dazu.

7. Motivation
Wie bei jedem anderen Sportler so ist auch die Motivation bei einem Schiedsrichter das Erfolgsrezept. Nicht nur im Spiel selbst führt eine höhere Motivation zu höherem Engagement und einer gesteigerten Konzentrationsleistung. Auch neben dem Spiel, beim Training der eigenen Fähigkeiten ist eine höhere Motivation ein Garant für bessere Trainingsergebnisse.

Jeder Trainer sollte sich in einen Schiedsrichter hineinversetzen können. Je besser er das kann, umso leichter wird es ihm fallen, die getroffenen Entscheidungen zu verstehen. Ziel muss es sein, einen guten Draht und damit eine gute Kommunikationsebene zum Schiedsrichtergespann aufzubauen, um in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.

19. August 2015 um 13:59

Hilfreiche Tipps und Informationen auf Basketballtraining.de

Basketball gehört zu den beliebtesten Mannschaftssportarten überhaupt und zieht nicht nur viele interessierte Zuschauer an. Im Schulsport und im Vereinssport hat sich der Basketball schon lange einen festen Platz erobert. Auf Basketballtraining.de finden Anfänger, Fortgeschrittene und Trainer hilfreiche Tipps zum Training und zur Trainingsgestaltung in allen Trainingsbereichen.

Basketballtraining ist komplex und umfangreich

Basketball ist ein anspruchsvoller und komplexer Sport. Die Spieler müssen über zahlreiche Fertigkeiten und Fähigkeiten verfügen, die sie durch ein entsprechendes Training entwickeln und verbessern können. Das Training umfasst viele Einzelbereiche wie etwa Kondition, Kondition und Krafttraining. Aber auch das Schnelligkeitstraining, die Technik und insbesondere das Wurftraining sind wichtige Trainingsinhalte. Ergänzt werden diese durch spezielle Trainingseinheiten zum Erlernen der, im Basketball verwendeten Taktiken und Spielformen. Ein mentales Training begleitet dabei die Spieler, um sie auf die Anstrengungen und die psychischen Belastungen beim Spiel vorzubereiten. Auf Basketball.de sind viele hilfreiche Tipps und Informationen zu allen wichtigen Trainingsinhalten zu finden.

Das Training richtig und effektiv gestalten

Basketballtraining ist komplex und umfangreich. Ohne Trainingsplan ist es daher schwierig bis unmöglich alle Trainingsbereiche so zu berücksichtigen, dass das Training effektiv und effizient ist. Zu den einzelnen Trainingsinhalten gibt es unzählige Übungen und Übungsvarianten. Bei der Auswahl der Übungen sollte neben deren Effektivität auch berücksichtigt werden, dass das Basketballtraining für die Spieler interessant und abwechslungsreich bleibt. Denn nur so bewahren die Spieler ihre Freude am Training und an der Ausübung ihres Sportes. Auch zum Aufbau eines sinnvollen Trainingsplans sowie zur Gestaltung spezieller Übungen bietet Basketball.de zahlreiche nützliche Informationen. Hier gibt es zudem hilfreiche Tipps, wie das Training effektiv gestaltet werden kann und dabei auch noch Spaß macht.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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14. Juli 2015 um 13:49

Im Basketball ist peripheres Sehen wichtig

Peripheres Sehen ist eine spezielle Art der visuellen Wahrnehmung. Vor allem in Mannschaftssportarten wie dem Basketball ist peripheres Sehen sehr wichtig. Spieler, die diese visuelle Fähigkeit gut beherrschen, haben dadurch große Vorteile beim Spiel, denn sie können Mit- und Gegenspieler im Umkreis auch bei hohen Geschwindigkeiten gut erkennen und so ihre Aktionen viel eher planen und ausführen als Spieler, die dazu nicht so gut in der Lage sind.

Der Erfolg kann vom peripheren Sehvermögen abhängen

Der Erfolg eines Basketballspielers hängt nicht ausschließlich von seinen athletischen Fähigkeiten ab. Neben der Psyche spielen auch die Sinneswahrnehmungen eine große Rolle. Das periphere Sehen ist eine visuelle Wahrnehmungsfähigkeit, die häufig mit „aus dem Augenwinkel sehen“ bezeichnet wird. Tatsächlich erfolgt das periphere Sehen nicht über die Netzhaut, sondern über daneben liegende Areale. Insofern ist die umgangssprachliche Umschreibung gar nicht so falsch. Im Basketball ist peripheres Sehen eine Wahrnehmungsfähigkeit, die für den Spieler überaus nützlich ist und ihm letztendlich den entscheidenden Vorteil für den Erfolg verschaffen kann. Spieler, die das periphere Sehen gut beherrschen, erkennen Mit- und Gegenspieler in ihrem Umfeld deutlich eher und vor allem auch bei großen Geschwindigkeiten. So können sie schneller und überlegter Aktionen ausführen.

Peripheres Sehen verbessern

Grundsätzlich besitzt jeder Mensch mit gesunden Augen die Fähigkeit zum peripheren Sehen. Dennoch lässt sich auch diese visuelle Fähigkeit durch spezielle Übungen gezielt verbessern. Im Basketball ist peripheres Sehen eine wichtige und erfolgsversprechende Fähigkeit. Jeder Spieler sollte versuchen diese visuelle Fähigkeit mit entsprechenden Übungen zu trainieren und zu verbessern, denn in manchen Spielsituationen kann genau diese Fähigkeit den entscheidenden Vorteil bringen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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24. April 2015 um 12:28

Das Basketballtraining zielorientiert und abwechslungsreich gestalten

Beim Basketball nimmt das Training den größten Zeitanteil aller sportlichen Aktivitäten der Spieler ein. Es ist die Grundlage für eine erfolgreiche Mannschaft, gute Spieler und siegreiche Spiele. Damit die Spieler mit Spaß und Freude und dem notwendigen Ehrgeiz ihr Training erfüllen, ist es wichtig beim Basketball das Training zu gestalten, sodass es an die Spieler immer wieder neue Anforderungen stellt und immer wieder eine neue Herausforderung ist.

Zielorientierung als Gestaltungsmaßstab

Oberstes Gebot bei jeder Trainingsgestaltung ist die Zielorientierung. Das Training soll die Leistungen der Spieler steigern, aus ihnen eine Mannschaft formen und diese Mannschaft zum Erfolg bringen. Um dieses Endziel zu erreichen, ist es sinnvoll, einen genauen Trainingsplan zu erstellen, dem eine Perspektivplanung, eine Saisonplanung, eine Blockplanung und die Planung von einzelnen Trainingseinheiten zugrundeliegen. Die Perspektivplanung richtet sich auf ein Ziel, das jeder Spieler und die Mannschaft als Ganzes in einem längerfristigen Zeitraum erreichen sollen. Bei der Saisonplanung geht es vor allem darum das Basketball Training so zu gestalten, dass die Belastungen vor, während und nach der Spielsaison berücksichtigt werden. Mit einer Blockplanung können Teilbereiche wie zum Beispiel die Wurftechniken in einem intensiven Trainingsblock geplant werden. Auch die Planung einzelner Trainingseinheiten sollte immer zielgerichtet sein, dabei kommt es jedoch im besonderen Maße darauf an, die Einheit so zu gestalten, dass die Spieler gerne und mit Begeisterung am Training teilnehmen.

Bei der Trainingsgestaltung den Spaß nicht vergessen

Training bedeutet für jeden Spieler Arbeit, Anstrengung und Mühe. Auch wenn die Trainingsziele mit größtem Ehrgeiz verfolgt werden, ist es deshalb wichtig das Basketball Training so zu gestalten, dass es auch Spaß macht. Dazu dürfen die Ziele nicht zu hoch gesteckt werden, aber auch nicht zu niedrig. Es muss für jeden Spieler schwierig sein das gesteckte Ziel zu erreichen, dennoch muss das Ziel auch erreichbar sein. Des Weiteren macht das Training weitaus mehr Spaß, wenn es abwechslungsreich gestaltet ist. Daher sollten immer wieder neue Übungen eingeführt werden und auch in ihrer Reihenfolge variiert werden.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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21. März 2015 um 12:22

Kein Basketballtraining ohne einen präzisen Aufbau

Basketballtraining ist keine wahllose Aneinanderreihung verschiedener Übungen. Stattdessen bedeutet es nachhaltig innerhalb eines größeren Rahmens Übungen und Trainingseinheiten zu planen, um so zu einer deutlichen und dauerhaften Leistungssteigerung zu können. Der Aufbau beim Basketballtraining ist daher entscheidend für den Erfolg jeden einzelnen Spielers und der gesamten Mannschaft.

Der grobe Aufbau des Trainings

Ein gutes und erfolgreiches Basketballtraining ist überaus komplex und umfangreich. Ein Spieler muss zahlreiche Bewegungsabläufe einüben und trainieren, eine gute Kondition, Koordination, Ausdauer und Kraft aufbauen, um dem Spiel standzuhalten, dabei auch entsprechend mental unterstützt werden und dazu bestimmte Taktiken beherrschen. Daher muss der Aufbau beim Basketballtraining von einem groben Zeitkonzept bis hin zur Gestaltung jeder Trainingseinheit gut geplant und aufeinander abgestimmt werden. Der grobe Aufbau des Trainings umfasst eine Perspektivplanung, die Saisonplanung, die Blockplanung sowie die Planung von einzelnen Trainingseinheiten. Die Perspektivplanung umfasst einen langen Zeitraum, meist mehrere Jahre, und steckt das grobe Ziel des Trainings ab. Saisonplanung bedeutet, das Training in seinen Inhalten und in seiner Intensität auf die laufende Spielsaison abzustimmen. Bei der Blockplanung werden komplexe Trainingsschwerpunkte über einen Zeitraum von mehreren Wochen geplant und die Planung einer einzelnen Trainingseinheit befasst sich mit dem Aufbau einer konkreten Trainingsstunde.

Der Aufbau von Trainingseinheiten

Für jede einzelne Trainingsstunde oder Trainingseinheit sollte der Aufbau beim Basketballtraining genau geplant werden. Der allgemeine und damit sinnvollste Aufbau einer solchen Einheit besteht aus Aufwärmphase, dem Hauptteil, einem Spiel und dem Cool Down. Durch die Aufwärmphase können Verletzungen vermieden werden und die Spieler können sich auch mental auf das Training einstellen. Im Hauptteil werden spezielle Themen und Bereiche intensiv trainiert. Ein kurzes Spiel sollte in keiner Trainingseinheit fehlen, denn das Spiel ist das Ziel des gesamten Trainings. In der Cool Down-Phase können die Spieler Körper und Geist wieder herunterfahren und das Training ausklingen lassen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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15. Februar 2015 um 12:16

Mit dem richtigen Basketballtraining zum Erfolg

Das eigentliche Spiel ist nur ein Bruchteil dessen, was Basketball als Ganzes ausmacht. Jeder aktive Basketballer weiß, dass das Basketballtraining nicht nur die Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiche Spiel, sondern auch der Hauptbestandteil des Sports ausmacht. Kein Wunder, dass das Training beim Basketball überaus komplex ist und aus zahlreichen Einzelkomponenten besteht.

Training im Basketball – vielseitig, wie kaum ein anderes Training

Ein umfangreiches und regelmäßiges Training ist die Grundvoraussetzung für jedes gute und erfolgreiche Basketballspiel. Ein ausgewogenes Basketballtraining umfasst daher viele Teilbereiche, die alle gleichermaßen trainiert werden müssen. Die wesentlichen Bestandteile des Trainings bestehen aus Koordinations- und Konditionstraining, Wurftraining, Krafttraining, dem mentalen Training, einem Schnelligkeitstraining, dem Training der verschiedenen Spielformen und des Zusammenspiels sowie einem gezielten Einüben bestimmter Taktiken. Dabei sollten auch körperstabilisierende Übungen nicht vergessen werden. Zu jedem Teilbereich gibt es zahlreiche Übungen, sodass das Training im Basketball niemals langweilig und gleichbleibend ist.

Der wesentliche Aspekt eines guten Trainings – die Ausgewogenheit

Es gibt Tausende von Übungen, die beim Basketballtraining eingesetzt werden können. Viele dieser Übungen können alleine ausgeführt werden, andere sind als Zweier- oder Gruppenübungen konzipiert. Damit der gewünschte Trainingserfolg jedoch erreicht wird, ist die perfekte Abstimmung der einzelnen Übungen unerlässlich. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass das Training ausgewogen erfolgt und dennoch auf jeden Spieler individuell abgestimmt ist. Bestimmte Teilbereiche übermäßig zu trainieren und dafür andere Bereiche komplett zu vernachlässigen ist wenig erfolgsversprechend. Trotzdem erkennt ein guter Trainer Stärken und Schwächen jedes einzelnen Spielers und seiner gesamten Mannschaft und gewichtet die einzelnen Trainingseinheiten bedarfsgerecht. Das Training muss daher einerseits auf den einzelnen Spieler und andererseits auf die Mannschaft ausgerichtet sein.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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12. Juni 2014 um 22:41

Teamgeist

Ein guter Teamgeist ist das A und das O für eine funktionierende Mannschaft. Es ist die Voraussetzung schlechthin, um als Team überhaupt bestehen zu bleiben. Eine Mannschaft ohne Teamgeist wird nicht wachsen und Erfolge verzeichnen, sondern sich nach und nach auflösen.

Durch was zeichnet sich ein guter Teamgeist aus?

Das deutlichste und offensichtlichste Anzeichen für einen guten Teamgeist, ist ein üppiger und regelmäßiger Trainingsbesuch. Jeder kennt es, wenn vom Alltag total geschafft und müde ist und sich nur schwer motivieren kann abends nochmal loszugehen um das Training zu besuchen. Doch ist das Training nicht nur mit Anstrengung und ausschließlichem Verbessern der Leistung verbunden, sondern auch mit Spaß, guter Stimmung und Freude daran seine Teamkollegen zu sehen, so fällt es einem ziemlich leicht, sich selbst nach einem anstrengenden Tag nochmals aufzuraffen.
Ein weiteres Anzeichen für ein gutes Klima innerhalb einer Mannschaft ist der Zusammenhalt in Zeiten, in denen es nicht gut läuft. Hat man einige Spiele verloren und das nächste Auswärtsspiel mit etwas längerer Anfahrt steht an und es kommen trotzdem alle Spieler, so weiß man als Trainer, dass man alles richtig gemacht hat.

Förderung des Teamgeistes

Die Förderung des Teamgeistes ist Job des Trainers. Es ist seine Aufgabe für Harmonie und positives Miteinander innerhalb der Mannschaft zu sorgen, denn das ist ein Grundstein für den Erfolg eines jeden Basketballteams. Doch wie macht man das?

Eine Möglichkeit wäre die Durchführung von teambildenden Maßnahmen. Dazu gehören gemeinsame Unternehmungen außerhalb des bisher vorherrschenden Rahmens. Zusammen essen gehen oder sich ein professionelles Basketballspiel ansehen sind nur wenige der vielen Möglichkeiten die man hat, wenn es darum geht eine Bindung zwischen Menschen zu schaffen, die das gemeinsame Hobby teilen.

Der Trainer sollte ebenfalls darauf achten, dass Spieler die neu ins Team kommen nicht ausgeschlossen werden. Eine Mannschaft sollte immer offen sein für neue Teamkollegen, die frischen Wind und neue Komponenten in das Gemeinschaftsgefüge mit einbringen können. Denn Stillstand ist Rückschritt und es sollte das Ziel eines jeden Trainers sein, seiner Mannschaft zu vermitteln, dass es immer eine Möglichkeit gibt etwas noch besser zu machen.

21. Mai 2014 um 22:34

Effektivität

Es gibt viele Theorien und Ansichten wie erfolgreicher Basketball am besten fabriziert wird. Doch man kann es sich auch unnötig kompliziert machen. Beim Basketball geht es darum, sich möglichst gute Wurfchancen zu erarbeiten und dem Gegner wenige gute Würfe zu ermöglichen. Nüchtern betrachtet und in der Theorie hört sich das leicht an, doch dem ist nicht immer so.

Geduld

Gute Wurfchancen sind oft durch geduldiges Passen und Lauern auf einen Fehler der gegnerischen Verteidigung zu erreichen. Doch das ist nicht immer der Fall. Trainer die predigen, dass Systeme durchgelaufen werden müssen und erst der finale Pass zum Korbversuch genutzt werden darf, verstehen wenig von ihrem Handwerk. Ein System, Spielzug oder sonstige Formen von Zusammenspiel sollte nur so lange durchgeführt werden, bis sich ein freier Wurf oder eine Lücke zum Penetrieren ergibt. Wieso den Dreier nicht werfen wenn er frei ist? Wieso die Lücke nicht attackieren um mehrere Spieler auf sich zu ziehen und dadurch einen freien Mann zu finden?

Die Dinge sollten nicht verkompliziert werden. „Keep it simple“ ist das Motto des Erfolgs. Ist es jedoch aufgrund von konsequenter und konzentrierter Defense nicht möglich zu leichten Würfen zu kommen, so ist es wichtig die Würfe nicht zu erzwingen und den einen oder anderen Pass mehr zu spielen. Doch grundsätzlich gilt, wenn man frei ist wirft man, denn freier wird man nicht. Doch es ist jederzeit darauf zu achten, dass man mit Selbstvertrauen agiert und bei einem Wurf nicht von einem Versuch sondern von einem Treffer ausgeht. Um mit dieser Selbstsicherheit agieren zu können und dadurch so effektiv wie möglich zu sein, sollte man sich auf seine Stärken verlassen.

Stärken ausspielen

Im Spiel sollte man sich grundlegend auf die Sachen verlassen, die man kann. Man wird während des Spiels nicht plötzlich etwas Neues beherrschen. Wenn man vorhat neue Facetten in sein Spiel einzubauen sollte das im Training erprobt werden. Während des Spieles sollte man das unterlassen, um seine Wurfquote so hoch wie möglich zu halten. Dinge die im Training gut klappen sollten im Spiel primär angewendet werden und erst wenn das fehlschlägt, können andere Taktiken ins Visier genommen werden.

7. Mai 2014 um 22:29

Die richtige Einstellung

Ein Team kann noch so talentiert und voller guter Spieler sein, ohne die richtige Einstellung wird der Erfolg nicht kommen. Fast alle Spieler haben eine gute Einstellung wenn es rund läuft und man Spiele gewinnt. Doch wie sieht es aus wenn nichts klappt, einfach kein Ball sein Ziel findet und das gegnerische Team mit hohem Abstand führt? In diesen Situationen zeigt sich, wer eine gute Einstellung hat und wer nicht.

Wille vor Können

Beim Duell zweier spielerisch gleichstarken Basketballer geht es immer zu Gunsten des Spielers aus, der die bessere Einstellung hat. Klar spielt die Tagesform auch eine Rolle, doch sie ist eine mentale Angelegenheit genau wie die Einstellung. Fühlt man sich gut und hat positive Energie in sich, fällt es einem leichter seinen Gegenspieler zu schlagen. Denkt man: „Der Verteidiger ist aber schnell, ich weiß nicht ob ich an ihm vorbei komme,“ so mindert man seine Chance erheblich ihn tatsächlich zu überlaufen.

Trainingsweltmeister

Es gibt in fast jedem Team einen oder mehrere Spieler, die im Training sowas von dominieren, im Spiel aber niemals ihre Leistung abrufen. Das ist ebenfalls eine Sache der Einstellung. Im Training fällt es leicht mit Spaß und Wille aufzuspielen, da man seine Mitspieler kennt und sich gegen sie beweisen will. Man weiß, was der andere kann und was nicht. In einem offiziellen Spiel ist das nicht der Fall. Meistens ist es unbekannt, was der Gegenspieler drauf hat und deshalb ist es umso wichtiger jede Aktion mit 100% Einsatz durchzuführen.

Verteidigen

Die Verteidigung ist reine Einstellungssache. Man benötigt keinerlei basketballerisches Talent dafür, sondern nur den Wille seinen Gegenspieler nicht an sich vorbei kommen zu lassen. Klar sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen von Vorteil, doch mit der richtigen Einstellung kann selbst das mit einer klugen Verteidigungsposition kompensiert werden.

Wer hat die beste Einstellung?

Die Spieler mit guter Einstellung zeichnen sich durch folgende Merkmale aus. Sie kämpfen um jeden Ball, geben egal bei welchem Spielstand immer 100% und ackern in der Verteidigung genauso hart wie im Angriff. Sie bauen Teamkollegen auf, selbst wenn diese eine Fehler mache, gestehen eigene Fehler ein und bleiben ruhig selbst wenn ihnen durch Schiedsrichter, Trainer oder Mitspieler Unrecht getan wird. Bei einem Sieg bleiben sie bescheiden und Niederlagen werden als Motivation fürs Training und fürs nächste Spiel genutzt. Trainer, die solche Spieler im Team haben können sich glücklich schätzen und sollte das nicht der Fall sein, so ist es ihr Aufgabe die richtige Einstellung vorzuleben.

1. April 2014 um 22:20

Belastung und Regeneration

Um durch Training eine optimale Leistungssteigerung zu erreichen muss auf einige Dinge geachtet werden. Die verbreitete Meinung, dass nur extrem hartes Training etwas bringt, ist etwas zu eindimensional und stumpfsinnig. Wie so oft, muss das richtige Maß gefunden werden um wirklich etwas zu erreichen.

Training als Deregeneration

Man muss sich vorstellen, dass eine Verbesserung der Leistung immer ein Anpassungsprozess im Körper ist. Wird zum Bespiel eine bestimmte Muskulatur beansprucht, so wird diese durch die Belastung geschwächt. Es erfolgt eine Deregeneration. Der Körper merkt dadurch, dass er diese bestimmte Muskulatur braucht und somit regeneriert er sich nicht nur, sondern verbessert die Leistung seines Ausgangszustanden etwas. Das Defizit wird überkompensiert. Dieser Vorgang nennt sich Superkompensation.

Doch bis sich diese Verbesserung des Ausgangszustandes einstellt braucht es Zeit. Wird zu früh wieder eine hohe Belastung auf den Körper ausgeübt, so ist dieser noch geschwächt und es kommt zu einer weiteren Deregeneration. Dadurch würde eine Verschlechterung der Leistung und kein Trainingseffekt verursacht werden. Zum Steigern des Leistungsniveau ist also eine Pause (Regeneration) nach einer Belastung (Deregeneration) notwendig. Training allein hat keinen positiven Effekt.

Regeneration

Die besten Trainingseffekte werden bei optimaler Länge der Pause erzielt. Sie darf nicht zu kurz sein, sonst kommt es zu Übertraining, aber auch nicht zu lang, da die Überkompensation nicht ewig anhält. Je nach Intensität und Art der Belastung dauert es bis zu 72 Stunden bis die Superkompensation einsetzt.

Tipps für die Gestaltung von Trainingseinheiten

Ein Trainer sollte immer darauf achten, seine Trainingseinheiten abwechslungsreich zu gestalten. Sitzt das Athletiktraining vom Vortag noch zu sehr in den Knochen, so ist es ratsamer sich in diesem Training primär auf Taktik und Technik zu konzentrieren. Merkt ein Trainer, dass es seinem Team an Fitness mangelt so bringt es nichts das Training komplett umzustellen und plötzlich fast ausschließlich daran zu arbeiten. Die einzigen Effekte, die dadurch erzielt werden sind müde und unmotivierte Spieler, die einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt werden.
Der Weg um das Beste aus seinem Team herauszuholen, sind abwechselnde Trainingsreize und die Kunst der richtigen Dosierung. Dadurch gibt man seinen Spielern die Möglichkeit sich in allen Aspekten so gut wie möglich weiter zu entwickeln und das ist es, was man als die Berufung eines Trainers bezeichnet.