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7. November 2014 um 13:21

Staffelspiele – als Kreis

Neben der einfachen Pendelstaffel, der Wendepunktstaffel oder der Überkreuzstaffel kann der Trainer auch eine Slalomstaffel oder eine Kreisstaffel als Wettbewerb im Training initiieren.
Die Kreisstaffel erfolgt um die gesamte Spielfeldfläche an deren 4 Ecken jeweils als Markierung/Umgrenzung Fahnenstangen aufgestellt werden. Jede Mannschaft oder Gruppe besteht aus 4-6 Spielern. Jede Mannschaft findet sich auf jeweils einer Seite der Mittellinie ein – die Mannschaften stehen sich also am jeweiligen Ende der Mittellinie aufgereiht entlang der Seitenlinien gegenüber.
Nun dribbeln die ersten Spieler jeder Mannschaft entgegen dem Uhrzeigersinn einmal um das Spielfeld und passieren die 4 Fahnenstangen und übergeben nach einer Runde den Ball an den nächsten Spieler der Gruppe. Welche Gruppe erreicht zuerst wieder die Ausgangssituation?
Neben der genauen technischen Ausführung werden von den Spielern bei dieser Staffelform auch noch höhere konditionelle Belastungen abverlangt. Der zusätzliche Reiz entsteht durch das gegenseitige Verfolgen der beiden Gruppen. Es ist also nicht nur eine Kreisspiel, sondern gelichzeitig auch noch eine Art Verfolgungsstaffel.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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1. November 2014 um 13:20

Staffelspiele – Überkreuz

Die Staffelspiele können in unterschiedlicher Form durchgeführt werden. Eine interessante Variante ist das Überkreuzen. Dabei werden 4 Gruppen zu je 4-6 Spielern in jeweils 2 Mannschaften aufgeteilt. Die Überkreuzstaffel verläuft über die gesamte Spielfeldfläche. In jeder Ecke steht eine Gruppe, wobei die diagonal gegenüberliegenden Gruppen eine Mannschaft bilden.
Die ersten Spieler jede Mannschaft laufen diagonal los und versuchen die gegenüberliegende Gruppe zu erreichen, wo der Ball an den vordersten Spieler übergeben wird, welcher im Anschluss wiederum die diagonale Seite andribbelt. Auf Höhe der Mittellinie kommt es für beide Mannschaften zum direkten Kontakt, dem die jeweiligen Spieler geschickt ausweichen müssen.
Gewonnen hat die Mannschaft, bei der sich alle Spieler wieder in ihrer Ausgangsposition eingefunden haben. Ziel dieser Übung ist es, schnell und hoch mit schnellen Richtungswechseln zu dribbeln, den Blick nach vorn zu richten und sich der Situation angemessen zu verhalten. Der Trainer übernimmt dabei die Überwachung und schaut neben der schnellen auch auf die korrekte Übungsausführung.
In der Kontaktzone könnte die Intensität weiter erhöht werden, indem die Spieler angehalten werden, nicht nur auszuweichen, sondern den passierenden Spieler der gegnerischen Mannschaft gleichzeitig auch zu stören. Das sollte so geschickt erfolgen, dass das eigene Dribbling dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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21. Oktober 2014 um 13:20

Staffelspiele – Pendel und Wendepunkt

In einer Vielzahl von Spielen kann die Technik des Dribbelns weiter gefestigt werden. Besonders gut eignen sich dafür Staffelspiele, welche die Motivation und den Ehrgeiz der Spieler im Training erhöhen.
Ein einfaches Staffelspiel ist die Pendelstaffel, bei der die Spieler sich gegenüber stehen. Spieler 1 dribbelt zur gegenüberliegenden Gruppe und übergibt den Ball an den vordersten Spieler, um sich danach in der neuen Gruppe hinten einzugliedern. Der Spieler, der den Ball nun erhalten hat, dribbelt zu seiner gegenüberliegenden Gruppe, um den Ball erneut zu übergeben. Beendet ist die Pendelstaffel, wenn alle Spieler wieder in ihre Ausgangsposition zurückgekehrt sind.
Ein ähnliches Staffelspiel ist die Wendepunkt-Staffel. Dabei finden sich 3-5 Gruppen nebeneinander ein. Jede Gruppe besteht aus 4-6 Spielern, die sich hintereinander an einer Startlinie aufstellen. Ziel ist es, den Ball um einen gegenüberliegenden Wendepunkt (Fahne, Kasten) zu dribbeln und auf dem Rückweg zur eigenen Gruppe diesen an den nächsten Spieler zu übergeben.
Gewonnen hat die Mannschaft, die als erstes sich wieder in ihrer Ausgangssituation eingereiht hat. Der Trainer übernimmt die Rolle des Schiedsrichters und achtet dabei auch auf eine saubere Ausführung. Bei einem Fehler muss der Spieler der jeweiligen Mannschaft seinen Lauf von vorne beginnen oder die jeweilige Mannschaft wird im Nachhinein disqualifiziert.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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14. Oktober 2014 um 13:19

Seitenwechsel in Gruppen

Eine Gruppenübung, die sich sehr gut eignet, um einen kleinen Wettkampf im Training durchzuführen. Sinnvoll ist eine Gruppengröße von 6-12 Spielern, in je einer Gruppe. Beide Gruppen positionieren sich jeweils auf der Stirnseite des gesamten Spielfeldes der Halle, der Blick ist zur gegnerischen Mannschaft gerichtet – jeder Spieler hat einen Ball. Auf Kommando des Trainers dribbeln alle Spieler zur gegenüberliegenden Grundlinie. Ungefähr in der Spielfeldmitte begegnen sich die 2 Mannschaften und müssen sich dabei ausweichen. Nach jedem Durchgang erfolgt ein Handwechsel.
Die Wettkampfform könnte so aussehen, dass die Mannschaft gewinnt, die als Erstes die gegnerische Stirnseite erreicht und sich dabei wieder in ihrer Ausgangssituation einfindet.
Auch bei dieser Übung sind die vorrangigen Ziele das Dribbeln mit Blick weg vom Ball sowie das schnelle, hohe Dribbeln mit kurzen Richtungswechseln.
Der Schwierigkeitsgrad und damit auch die Zweikampfintensität könnten erhöht werden, wenn die Spieler sich im Mittelbereich des Spielfeldes nicht nur ausweichen, sondern gelichzeitig versuchen, das Dribbling des entgegenkommenden Spielers aktiv aber fair zu stören, ohne dabei das eigene Dribbling zu vernachlässigen.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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7. Oktober 2014 um 13:19

Spiegeldribbeln – im Tandem

Das Spiegel-Dribbeln ist eine gute Übung, um Bewegungsmuster einzustudieren oder Balltechniken zu erlernen. Das Spiegel-Dribbeln kann auf unterschiedliche Art und Weise vollzogen werden.
Zum einen kann der Trainer eine Übung demonstrieren und die Spieler ahmen diese mit Blick zum Trainer 1:1 nach. Eine 2. Variante ist die Partnerübung. 2 Spieler stehen sich gegenüber. Während der ein Spieler eine Übung vorgibt, muss Spieler 2 diese im Anschluss „spiegelverkehrt“ kopieren. Nach einer bestimmten Zeit tauschen die Spieler dann die Rollen.
Beim Tandem-Dribbeln bilden wiederum 2 Spieler ein Tandem-Paar. Alle Paare, max. 10 an der Zahl, üben gleichzeitig. Während der erste Spieler eine Übungsfolge demonstriert, bleibt der 2. Spieler ihm dicht auf den Fersen (Abstand ca. 2m) und versucht seine Richtungswechsel und Balldrills zu kopieren.
Spieler 1 muss es Spieler 2 durch unerwartete Richtungs- und Tempowechsel schwer machen, die Übung einfach nachahmen zu können. Beide Paare müssen zusätzlich die anderen Paare im Blick behalten, um nicht mit diesen zu kollidieren. Ziele der Übung sind der überraschende Richtungswechsel, der Blick weg vom Ball und die angemessene Reaktion auf dem Partner sowie die anderen Paare.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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1. Oktober 2014 um 13:19

Spiegel-Dribbeln

Das Spiegel-Dribbeln hat das vorrangige Ziel, das automatische Dribbeln zu festigen – das Dribbeln, das ohne den Blick auf den Ball funktioniert. Die einfachste Übung ist die des Animateurs, in diesem Fall der Trainer. Dieser gibt den Spielern die unterschiedlichen Dribbelübungen vor. Die Spieler, die sich vor ihm in einer Spielfeldhälfte aufgestellt haben, „spiegeln“ die vorgegeben Übung, indem sie diese nachmachen.
Der Trainer muss darauf achten, dass alle Spieler den Blick auf ihn gerichtet haben, ohne den eigenen Ball zu stark zu fokussieren. Um dieses Ziel zur erreichen, sollte der Trainer darauf bedacht sein, eine schnelle Übungsfolge zu erzeugen und die einzelnen Übungen komplex und abwechslungsreich zu gestalten.
Wechsel der Dribbelhöhe zwischen hoch und tief, der schnelle Handwechsel oder hinter dem Körper dribbeln in Verbindung mit speziellen Schrittstellungen könnten mögliche Übungsabläufe darstellen.
Bei dieser Übung haben die Spieler, durch das Abgleichen ihrer Bewegung mit der des Trainers, jederzeit die Möglichkeit, Ihre eigene Bewegung zu kontrollieren.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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23. September 2014 um 13:18

Bankdribbeln

Ziel dieser Übung ist das tiefe Dribbeln. Dabei werden Bänke als Hilfe hinzugenommen. Je nach Banklänge sitzen die Spieler in ordentlichen Abständen nebeneinander mit dem Gesicht zum Coach. Dieser gibt die Übungen vor, indem er sie vormacht. Dribbeln mit der rechten Hand, dribbeln mit der linken Hand, strenger Wechsel oder Dribbling unter den Beinen.
Schwieriger wird es, wenn der Ball im Dribbling um den Körper herumgeführt werden muss. Der Spieler bleibt gerade sitzen und dribbelt den Ball 360 Grad im Uhrzeigersinn um sich über die Bank herum: Mit der rechten Hand beginnend, hinter dem Rücken wird auf die linke Hand gewechselt.
Die Motivation steigt, wenn der Trainer einen kleinen Wettbewerb anschiebt. Wer kann den Ball am schnellsten um sich herum führen?
Als Gruppenübung kann man diese Übung fortführen. Die Spieler müssen dabei während des Dribbelns weiterrutschen. Beispielsweise dribbeln sie mit rechts und rutschen dabei in Sitzhaltung, Gesicht nach vorn, nach links weiter. Am Ende der Bank angekommen, stehen sie auf und dribbeln stehend um die Bank bis zum Anfang der Bank, wo sie sich erneut hinsetzen und im Sitzen dribbeln.
Als Teamaufgabe könnte man die Zeit messen, bis die Mannschaft wieder in ihrer ursprünglichen Reihenfolge auf der Bank Platz genommen hat. Oder in Form eines Wettkampfes 2 Bankgruppen auf Startzeichen des Trainers gegeneinander.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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16. September 2014 um 13:18

Felder-Dribbeln

Der Trainer teilt seine Spieler in 2 – 4 Trainingsgruppen ein. Jede Gruppe bekommt ein Feld zugewiesen, alle Felder sind gleich groß und grenzen unmittelbar aneinander an. Das Beste, man unterteilt die Mittellinie nochmal mit einer Längslinie, so dass 4 gleichgroße Felder entstehen. In jedem Feld befinden sich etwa 6-8 Schüler, die nun die Aufgabe haben, frei zu dribbeln, ohne dass sie ihre Mitspieler berühren oder das Feld verlassen.
Nach dem einfachen Dribbeln kann der Trainer nach und nach den Schwierigkeitsgrad erhöhen: Dribbling mit der schwachen Hand, Dribbling mit Tempowechsel, Dribbling ohne die Augen-Ball-Fokussierung und so weiter.
Welche Gruppe macht die wenigsten Fehler? Der Trainer könnte dadurch einen kleinen Wettbewerb ausrufen.
Noch schwieriger wird das Felder-Dribbeln, wenn die Gruppen auf Kommando die Felder wechseln müssen. Gruppe 1 wechselt in das Feld zu Gruppe 2 und so weiter.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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9. September 2014 um 13:17

Schattendribbeln

Eine gute Übung, um zum einen das Dribbling als Technik zu trainieren, zum anderen auch die koordinative Fähigkeiten weiter zu verfeinern. Beim sogenannten Schattendribbeln finden sich alle Spieler paarweise zusammen. Die Aufgabe von Spieler 2 besteht darin, Spieler 1 in seinen Bewegungsabläufen zu kopieren. Dabei dribbeln alle Spieler auf einem abgegrenzten Feld durcheinander.
Gehen, Laufen, Hüpfen oder schnelle Tempo-/Richtungswechsel – alles ist möglich. Spieler 1 ist angehalten, „Manöver“ zu inszenieren, die schwer vom Partner nachgeahmt werden können. Auch die Schnelligkeit des Übungswechsels kann ein Gradmesser sein.
Erschwerend bei der Übung des Schattendribbelns kommt dazu, dass die Schattendribbler (Spieler 2) nicht nur die Bewegungen ihres Partners nachahmen, sondern dabei auch noch den anderen Paaren ausweichen müssen.

Das Schattendribbeln kann auch in Form eines Wettbewerbs durchgeführt werden. So vergibt der Trainer Noten. Welches Paar schafft es, am besten als Einheit aufzutreten und die Übungen synchron ablaufen zu lassen. Die Bewertung könnte auch anhand der Ballverluste oder des Abstandes beider Spieler zueinander erfolgen.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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1. August 2014 um 14:12

Motion 2 (gegen 3/2-Zone)

Um erfolgreich gegen eine 3/2-Zone spielen zu können, müssen die Lücken attackiert werden. Diese befinden sich immer in den Räumen zwischen den Verteidigern. Es muss versucht werden sich dort zu positionieren und dann durch schnelle Pässe die Zone ausgespielt werden. Die folgende Motion ist ein Beispiel dafür, wie eine 3/2-Zone ausgespielt werden kann.
Die Basketball-Grundaufstellung ist gegen eine Zone wirkungslos, da die Spieler genau dort positioniert sind, wo die Verteidiger der Zone auch stehen. Deshalb dribbelt der Aufbauspieler auf die rechte Seite und schickt den Flügel in die Ecke. Der linke Flügel folgt dem Aufbauspieler um keine Lücke entstehen zu lassen. Zeitgleich positioniert sich der linke Centerspieler auf dem High Post. (Bild1)

Nun sind vier Spieler der angreifenden Mannschaft auf der rechten Seite, sodass dort ein Überzahlspiel entsteht. Es gibt die Möglichkeit den Pass zum Flügelspieler in der Ecke oder zum High Post zu spielen. Wenn die Verteidigung schläft, sind beide Würfe frei. Ansonsten kann der Ball beliebig gepasst und das Überzahlspiel ausgenutzt werden. (Bild2)

Falls sich daraus keine gute Wurfmöglichkeit ergibt, kommt der Swingpass zum linken Flügel und der Flügel in der rechten Ecke agiert als Durchläufer. Der Pass zum durchlaufenden Spieler resultiert meistens in einem freien Dreier und deshalb sollte dieser Spieler ein guter Schütze sein. Der Center der sich auf dem High Post angeboten hat bewegt sich wieder auf seine Position im Low Post zurück. (Bild3)

Ist der Dreier in der Ecke nicht frei oder will man lieber einen einfacheren Korbversuch aus geringerer Distanz, dann kommt der rechte Center einfach auf den High Post und schon entsteht wieder das Überzahlspiel. (Bild4)

Die Zonenverteidigung wird natürlich auf diese Motion reagieren und sich dementsprechend verschieben. Doch das ist es, was man erreichen will. Ein Team, dass eine Zone spielt und sich nicht bewegen muss, spart unheimlich viel Kraft. Durch das ständige Verschieben und Kompensieren des Überzahlspiels auf den Seiten, können sich die Spieler in der Zone nicht ausruhen und dadurch entstehen Fehler in der Defense und Möglichkeiten in der Offense.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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